Ein buntes Zeichen für die Rechte von Kindern setzten in der letzten Woche am Donnerstagvormittag zahlreiche Einrichtungen und Schulen beim Kinderrechtefest auf dem Emder Burgplatz. Von 10.30 bis 12.30 Uhr drehte sich alles um das Thema Kinderrechte – kreativ, spielerisch und informativ.
Rund 120 Kinder aus dem Kindergarten am Burgplatz, dem Kindergarten Schwabenstraße sowie den Grundschulen Grüner Weg und Früchteburg nahmen an der Veranstaltung teil. Organisiert und begleitet wurde das Fest vom Kinderschutzbund, der Lebenshilfe sowie den angehenden Erziehrinnen und Erziehern der Fachschule Sozialpädagogik der BBS I Emden.
Oberbürgermeister Tim Kruithoff betonte in seiner Eröffnungsrede er die Bedeutung der Kinderrechte und lobte das Engagement aller Beteiligten für die kindgerechte Gestaltung des Festes, das einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung leiste.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Gestaltung des Kinderrechtebaums auf dem Burgplatz. Die Kinder konnten dort ihre Wünsche, Gedanken und Rechte kreativ darstellen und sichtbar machen.
Die Schülerinnen und Schüler der BBS I Emden hatten verschiedene Mitmachstände vorbereitet, die alle thematisch auf die Kinderrechte abgestimmt waren. Angeboten wurden unter anderem das Bemalen von Taschen und Federmäppchen, ein Bewegungslauf, das Basteln von Armbändern oder die Gestaltung von Mutsteinen.
Die Resonanz war riesig. Viele Mädchen und Jungen erzählten von ihren Erfahrungen. Die siebenjährige Amira war am Ende stolze Besitzerin einer neuen Federtasche und erklärte, warum sie das Bild eines Stiftes darauf gemalt hatte: „Weil jedes Kind auf der Welt das Recht haben müsste, in die Schule zu gehen und coole Sachen zu lernen, egal, woher es kommt.“ Das macht deutlich, wie wichtig Schutz, Mitbestimmung, Bildung und Gleichberechtigung für Kinder sind.