Heute erhielten Schülerinnen und Schüler der Fachoberschulen sowie der Beruflichen Gymnasien die Möglichkeit, mit der ZEIT-Journalistin und Autorin über ihren dystopischen Roman in einen regen Austausch zu treten.
Nach der Lesung einiger sehr nachdenklich stimmenden Textstellen, die Einblick in das Leben der jungen Protagonistin Mathilda gaben, kam im Publikum die drängende Frage auf: „Was raten Sie uns zu tun, damit wir verhindern können, dass diese Geschichte Realität wird?“
Die Antwort der Autorin wirkte nach: „Nicht so werden wie Mathilda!“
Die Figur des Romans ist anfangs gekennzeichnet von Mitläufertum und fehlender Courage, sich gegen die offensichtlichen Tendenzen in ihrem Umfeld durchzusetzen: Rechte von Frauen werden beschnitten, Rassismus wird salonfähig und weiße, elitäre Männlichkeit wird als Maß aller Dinge etabliert.
Die Parallelen zum Hier und Jetzt ließen alle Zuhörer aufhorchen. Gründliche Recherchearbeit und hohe Authentizität der Autorin machen das Werk zu einem Leseerlebnis.